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Aktuelles

Dreharbeiten am Martin-Behaim-Gymnasium Nürnberg

Die Corona-Pandemie hat innerhalb kürzester Zeit das Leben einer ganzen Generation von Schülerinnen und Schülern auf den Kopf gestellt. Bislang befanden sich die Schulen in Bayern nahezu 10 Monate im Homeschooling, je nach Inzidenzen.

Damit die Erinnerungen an diese schwierige und außergewöhnliche Zeit nicht verblassen, interviewt ein Team aus Schülerinnen und Schülern unter der Leitung von StD David Denninger die eigene Schulfamilie: So können die Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Martin-Behaim-Gymnasiums von der 5. bis zur 11. Klasse ihre Sicht auf Corona kundtun. Die dabei entstandenen Videos dienen zukünftigen Schulprojekten zur Pandemie als Grundlange.

Auftaktveranstaltung P-Seminar in Landshut

Am 25. März fand die Auftaktveranstaltung mit dem P-Seminar des Gymnasiums Seligenthal zum Thema "Landshut im Kleinformat" unter der Leitung von Claudia Mitschke statt: diesmal allerdings nicht vor Ort in Regensburg, sondern per Videokonferenz. Das Seminar wird sich mit Landshut im 20. Jahrhundert beschäftigen, darunter mit der Infrastruktur und den wirtschaftlichen Veränderungen und damit herausarbeiten, wie sich das Stadtbild im Laufe der Jahrzehnte gewandelt hat. Auch multimedial wird geplant, so soll es einen Instagram-Account geben, der über Historisches in Landshut informiert.

Einblicke in die Bavariathek

Wie sieht es eigentlich in der Bavariathek aus? Welche technischen Möglichkeiten haben Schülerinnen und Schüler dort? Die Antworten gibt's in diesem Video:

„Geschichte frei Haus“ bringt das Museum in die Schule

Ein Museumsbesuch in Coronazeiten ist nicht immer einfach. Wer das Museum ins Klassenzimmer holen möchte, dem sei die Plakatserie "Wie Bayern Freistaat wurde. 9 Generationen von 1800 bis heute" empfohlen. Die Plakatreihe wurde anlässlich der Eröffnung des Hauses der Bayerischen Geschichte am Regensburger Donaumarkt entwickelt und greift Themen sowie Highlight-Objekte aus der Dauerausstellung des Museums auf.

Die Plakatserie nimmt die Geschichte des modernen Bayern in den Blick. Auf acht Plakaten werden zentrale Ereignisse der bayerischen Geschichte anschaulich dargestellt. Das neunte Plakat, für die Jahre 2000-2025, ist leer und kann von den Schülerinnen und Schülern selbst gestaltet werden: Was macht nach Meinung der jungen Generation die Gegenwart aus? Was prägt für sie das Leben in Bayern heute?

Die Plakatserie wird kostenlos an Schulen und Bildungseinrichtungen in Bayern abgegeben. Die Plakate können online bestellt werden.

Vorläufige Schließung der Bavariathek

Aufgrund der Verordnung von Bund und Land Bayern zur Eindämmung des Corona-Virus ist die Bavariathek derzeit geschlossen.

Auch wenn Besuche in der Bavariathek vor Ort momentan nicht möglich sind, bietet die Homepage der Bavariathek vielfältige Anregungen für den Unterricht. Unter der Rubrik Unterrichtsmaterial finden Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten Arbeitsblätter zu Themen der bayerischen Geschichte. Unsere Portale zu den Themen Revolution in Bayern 1918/19, Wiederaufbau in Bayern oder zur Geschichte des Bayerischen Parlaments laden zum Recherchieren und Entdecken ein.

Wir freuen uns, euch bald wieder in der Bavariathek begrüßen zu dürfen.

Startschuss für die Bavariathek

Es ist soweit: Die Bavariathek, das medienpädagogische Projektzentrum des Hauses der Bayerischen Geschichte am Regensburger Donaumarkt, hat eröffnet. Am 12. Oktober 2020 stellten Staatsminister Bernd Sibler, der Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte Dr. Richard Loibl sowie Dr. Egon Leo Westphal vom Förderer Bayernwerk die Bavariathek und ihre Angebote vor.

In den Räumen der Bavariathek finden Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Jahrgangsstufen optimale Bedingungen für die Arbeit mit digitalen Werkzeugen vor. Zeitgemäße Technik und Infrastruktur erlauben die Umsetzung verschiedenster Projektideen: Von Podcasts über Greenscreen-Videos bis hin zu virtuellen Ausstellungen ist alles möglich. An der „Digitalen Werkbank“, einer in der bundesweiten Bildungslandschaft einzigartigen Software, die neue Standards für digitales Teamwork setzt, wird der kritische Blick für die Perspektivität alter und neuer Medien geschärft. Ausgebildete Mediencoaches stehen stets unterstützend zur Seite.

Die Projekte und Programme der Bavariathek sind kostenlos. Die 90-minütigen Programme sind ab sofort über die Hotline 0941 788 388 0 oder unter museumsfuehrung@stadtmaus.de buchbar. Zur Bewerbung für die sich über einen längeren Zeitraum erstreckenden Projekte geht's hier.

Abschlussveranstaltung der Pilotprojekte

Am 11.02.2020 präsentierten zwei Pilotprojekte der Bavariathek ihre Ergebnisse in Regensburg und zeigten dabei, wie vielfältig die Beschäftigung mit bayerischer Geschichte sein kann.

Das P-Seminar „100 Jahre Strukturwandel im Fichtelgebirge und der Frankenpfalz“ am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium in Bayreuth erstellte eine Ausstellung, die die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in der Region rund um die Marktgemeinde Weidenberg aufzeigt. Im Rahmen des P-Seminars forschten die Schüler im Gemeindearchiv, befragten Zeitzeugen, gestalteten einen Wandkalender und besuchten verschiedene Unternehmen.

Mit „100 Jahre Frauenwahlrecht in Bayern“ beschäftigte sich ein P-Seminar des Albert-Einstein-Gymnasiums in München. Die Jugendlichen nahmen die zentrale Errungenschaft des Frauenwahlrechts als Ausgangspunkt für eine intensive Beschäftigung mit Meilensteinen der Frauenbewegung. Ein Highlight des Projekts sind Interviews rund um das Thema Gleichberechtigung heute mit zahlreichen Prominenten – von Konstantin Wecker bis Katharina Schulze.

Auftaktveranstaltung P-Seminar Sulzbach-Rosenberg

Am 6. Februar besuchte das P-Seminar Geschichte des Herzog-Christian-August Gymnasiums Sulzbach-Rosenberg die Bavariathek in Regensburg. Der Kurs hat es sich zum Ziel gesetzt, zentrale Ereignisse der Stadtgeschichte aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu untersuchen. Die Ergebnisse ihrer Recherche bereiten die Schülerinnen und Schüler in Zusammenarbeit mit der Bavariathek multimedial auf. Geplant ist ein Blog, auf dem die Figuren „Sulle“ und „Rosi“ spannend und kurzweilig durch die Stadtgeschichte führen. Die Ergebnisse sollen auch auf Instagram veröffentlicht werden.

Auszeichnung für Pilotprojekt-Arbeit

Mit einem weiteren großen Erfolg endete die Kooperation der Bavariathek mit dem W-Seminar „Spurensucher vor Ort“ des Donau-Gymnasiums Kelheim. Eine der Teilnehmer-/innen, Helena Hointza, wurde mit dem Nachwuchsförderpreis des Vereins für Ostbairische Heimatforschung ausgezeichnet.

In ihrer Arbeit geht sie der Frage nach, ob es unter der NS-Herrschaft möglich war, sich der nationalsozialistischen Indoktrination zu entziehen. Im Mittelpunkt ihrer Forschung steht der Zeitzeuge Emil Ott, geboren am 7.6.1923 in Kelheim, der prägende Jahre seines Lebens unter der Herrschaft der Nationalsozialisten verbrachte. Eine Kindheit unter dem Hakenkreuz also?

Zur Arbeit "Emil Ott – eine Kindheit unterm Hakenkreuz?" von Helena Hointza

Anerkennungspreis bei „Erinnerungszeichen“

Seit dem Schuljahr 2018/19 beschäftigt sich das P-Seminar "100 Jahre Freistaat Bayern – 100 Jahre Strukturwandel im Fichtelgebirge und der Frankenpfalz" am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium in Bayreuth mit den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in der Region rund um die Marktgemeinde Weidenberg in den letzten 100 Jahren. Im Rahmen der Forschungen ist auch ein Wandkalender für das Jahr 2020 entstanden, der in „Einst-und-Jetzt“-Bildern einige der großen und kleinen Veränderungen im Ortsbild der Gemeinde Weidenberg zeigt und erläutert. Hierfür hat das P-Seminar nun einen Anerkennungspreis von „Erinnerungszeichen“ erhalten.

Zum Projekt: 100 Jahre Freistaat Bayern – 100 Jahre Strukturwandel im Fichtelgebirge und der Frankenpfalz

Erfolgreiche Pilotprojekt-Arbeit ausgezeichnet

Mit einem großen Erfolg endete die Kooperation der Bavariathek mit dem W-Seminar „Spurensucher vor Ort“ des Donau-Gymnasiums Kelheim. Einer der Teilnehmer, Julian Todt, wurde als einer von sieben Preisträgern mit dem Preis des Bayerischen Clubs für hervorragende Seminararbeiten ausgezeichnet. Der Preis wird alljährlich an besonders gelungene Arbeiten vergeben, die sich mit bayerischer Geschichte, Gegenwart und Kultur befassen.

In seiner Arbeit „Dichtung oder Wahrheit? Die Darstellung des Kriegsendes im Altmühl-Boten im November 1918“ ging Julian Todt der Frage nach, inwiefern die Tageszeitung die Bevölkerung wahrheitsgetreu über den Krieg informierte. Seine Untersuchung ergab, dass sich in den Kriegsberichten des Altmühl-Boten zwar nur selten Falschinformationen finden, der Kriegsverlauf aber oft beschönigt wurde.

Zur Arbeit "Die Darstellung des Kriegsendes 1918 im Altmühl-Boten" von Julian Todt