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Lang, Andreas

Geboren: Burggen, 30.10.1896
Gestorben: Burggen, 28.11.1948
Beruf(e)/Ämter:Bürgermeister
Landwirt
Wohnort(e):Burggen b.Schongau
Konfession:katholisch
Parteizugehörigkeit:Christlich-Soziale Union (CSU)
Andreas  Lang

Fotografie

Mitgliedschaft im Bayer. Parlament:
  • Landtag: 01.12.1946-28.11.1948
Der Landtag 1946-1950 (1. Legislaturperiode) (anzeigen)
Wahlkreis:
  • Oberbayern
Ausschüsse:
  • Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft: 06.10.1947 bis 28.11.1948 Mitglied
  • Besoldungsausschuss: 06.10.1947 bis 28.11.1948 Mitglied
  • Prüfungsausschuss zur Prüfung der Einsprüche nach Art. 6 des Gesetzes zur Siedlungs- und Bodenreform: 16.06.1947 bis 28.11.1948 Mitglied
Weitere Funktionen:
  • 29.05.1947-28.11.1948 Torfwirtschaftsrat: Vorsitzender
Mandatsunabhängige Funktionen:
Sonstige Funktionen:
  • BVP-Bezirksvorsitzender
  • Bürgermeister
  • bis 28.11.1948 Zulassungsausschuss beim Milch- und Fettwirtschaftsverband: Mitglied, 1.WP 1946-1950

Biogramm:
  • 1902-1912 Volks- und Feiertagsschule

  • zunächst auf dem elterlichen Hof tätig

  • 1914/1916-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg (1. Bayerisches Jägerbataillon; schwere Verwundung)

  • nach 1918 in verschiedenen Gutsbetgrieben und auf dem elterlichen Hof tätig

  • 1920 Besuch der Rechnerschule Bayerischer Genossenschaften

  • 1920-1945 Tätigkeit bei der Raiffeisenkasse Bruggen (Übernahme des Rechnungsdienstes)

  • 1922 Gründung und Übernahme eines Lagerhauses

  • 1924 Heirat und Übernahme des landwirtschaftlichen Betriebs der Eltern

  • 1925 Gemeinderatsmitglied in Burggen

  • 1926 Vorsitzender des BVP-Ortsvereins Burggen

  • 1929 Bauherr einer neuen Molkerei

  • Vorstandsmitglied einer Milchverwertungsgenossenschaft

  • 1931 Gründer des katholischen Burschenvereins

  • 1932 BVP-Kandidat für die Reichstagswahl

  • vor 1933 Vorsitzender des BVP-Bezirks Schongau

  • 1933 Wahl zum 2. Bürgermeister in Burggen; von den Nationalsozialisten aber an der Amtsübernahme gehindert

  • 28.06.1933-05.07.1933 in Schutzhaft

  • bis 1934 Mitglied des Bezirkstags (Bezirksrat)

  • 1934 aller politischen Ämter enthoben

  • Mai 1945 kommissarischer Bürgermeister in Burggen und Mitglied des kommissarischen Kreisausschusses, Sprecher der Bürgermeister

  • 12.10.1945 kommissarischer Bürgermeister in Tannenberg

  • Ende 1945 Mitbegründer der CSU

  • 1946-1948 Mitglied des Landesvorstands der CSU

  • 1946-28.11.1948 Bürgermeister von Bruggen (mit 96% als Bürgermeister von Bruggen bestätigt)

  • seit 1946 CSU-Kreisvorsitzender von Schongau

  • seit 1946 Mitglied des Kreistags und des Kreisausschusses

  • Beisitzer der Spruchkammer Schongau

  • 1946 Ersatzmann für die Verfassunggebende Landesversammlung (CSU)

  • 01.12.1946-28.11.1948 Mitglied des Bayerischen Landtags (CSU)

  • 1948-bis 28.11.1948 stellv. Landrat im Landkreis Schongau

  • Gründer und 1. Vorsitzender des Bayerischen Moorwirtschaftsverbands

GND: 1014406668
Literatur/Quellen:
  • Balcar, Jaromír / Schlemmer, Thomas (Hg.): An der Spitze der CSU. Die Führungsgremien der Christlich-Sozialen Union 1946 bis 1955, München 2007 (= Darstellungen zur Zeitgeschichte. Hg. vom Institut für Zeitgeschichte, Bd. 68), S. 609.

  • Buchstab, Günter / Kaff, Brigitte / Kleinmann, Hans-Otto (Hrsg.): Verfolgung und Widerstand 1933 bis 1945: Christliche Demokraten gegen Hitler, 2. erg. Auflage, Düsseldorf 1986, S. 32.

  • "Verzeichnis der anlässlich der Aktion gegen die Bayerische Volkspartei in Schutzhaft genommenen Personen" vom 01.08.1933, in: BayHStA, Stk 6562.

  • Freundliche Hinweise von Christine Thaler-Lang.

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