Atlas zum Wiederaufbau

Mauthalle Nürnberg // Öffentliche Gebäude

Zerstörung: 03.08.1943; 02.01.1945
Wiederaufbau: 1951-1953

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Baugeschichte

• 1498 - 1502: von Hans Beheim d.Ä. als Kornhaus erbaut
• ab 1572: Zollamt
• 1897/1898: Veränderungen am Außen- und Innenbau
• Sandsteinquaderbau mit fünfgeschossigem Satteldach

Schäden

• schwere Schäden:
 - 8. März 1943: Bombenschaden
 - 2. Januar 1945: ausgebrannt, die Südseite auf einer Länge von sechs Fensterachsen, der Westgiebel und die obere Hälfte des Ostgiebels ganz eingestürzt, der Ladeerker zerstört

Wiederaufbau

• 1951 - 1953: durch Harald Clauß unter Vereinfachung des Westgiebels wiederaufgebaut, Ostgiebel und der ehemalige Fachwerk-Ladeerker in Putzmauerwerk ergänzt

Literatur

BESELER, Hartwig / GUTSCHOW, Niels: Kriegsschicksale Deutscher Architektur. Verluste - Schäden - Wiederaufbau. Eine Dokumentation für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, Band II: Süd, Neumünster 1988, S. 1451 f.
CLAUß, Harald: Unsere Mauthalle, in: Jahrbuch Städtische Werke, Nürnberg 1954, S. 69 - 72.
HEMMETER, Karlheinz: Bayerische Baudenkmäler im Zweiten Weltkrieg. Verluste - Schäden - Wiederaufbau, München 1995, S. 196.

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