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Aktuelles

Abschlussveranstaltung der Pilotprojekte

Am 11.02.2020 präsentierten zwei Pilotprojekte der Bavariathek ihre Ergebnisse in Regensburg und zeigten dabei, wie vielfältig die Beschäftigung mit bayerischer Geschichte sein kann.

Das P-Seminar „100 Jahre Strukturwandel im Fichtelgebirge und der Frankenpfalz“ am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium in Bayreuth erstellte eine Ausstellung, die die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in der Region rund um die Marktgemeinde Weidenberg aufzeigt. Im Rahmen des P-Seminars forschten die Schüler im Gemeindearchiv, befragten Zeitzeugen, gestalteten einen Wandkalender und besuchten verschiedene Unternehmen.

Mit „100 Jahre Frauenwahlrecht in Bayern“ beschäftigte sich ein P-Seminar des Albert-Einstein-Gymnasiums in München. Die Jugendlichen nahmen die zentrale Errungenschaft des Frauenwahlrechts als Ausgangspunkt für eine intensive Beschäftigung mit Meilensteinen der Frauenbewegung. Ein Highlight des Projekts sind Interviews rund um das Thema Gleichberechtigung heute mit zahlreichen Prominenten – von Konstantin Wecker bis Katharina Schulze.

Auftaktveranstaltung P-Seminar Sulzbach-Rosenberg

Am 6. Februar besuchte das P-Seminar Geschichte des Herzog-Christian-August Gymnasiums Sulzbach-Rosenberg die Bavariathek in Regensburg. Der Kurs hat es sich zum Ziel gesetzt, zentrale Ereignisse der Stadtgeschichte aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu untersuchen. Die Ergebnisse ihrer Recherche bereiten die Schülerinnen und Schüler in Zusammenarbeit mit der Bavariathek multimedial auf. Geplant ist ein Blog, auf dem die Figuren „Sulle“ und „Rosi“ spannend und kurzweilig durch die Stadtgeschichte führen. Die Ergebnisse sollen auch auf Instagram veröffentlicht werden.

Auszeichnung für Pilotprojekt-Arbeit

Mit einem weiteren großen Erfolg endete die Kooperation der Bavariathek mit dem W-Seminar „Spurensucher vor Ort“ des Donau-Gymnasiums Kelheim. Eine der Teilnehmer-/innen, Helena Hointza, wurde mit dem Nachwuchsförderpreis des Vereins für Ostbairische Heimatforschung ausgezeichnet.

In ihrer Arbeit geht sie der Frage nach, ob es unter der NS-Herrschaft möglich war, sich der nationalsozialistischen Indoktrination zu entziehen. Im Mittelpunkt ihrer Forschung steht der Zeitzeuge Emil Ott, geboren am 7.6.1923 in Kelheim, der prägende Jahre seines Lebens unter der Herrschaft der Nationalsozialisten verbrachte. Eine Kindheit unter dem Hakenkreuz also?

Zur Arbeit "Emil Ott – eine Kindheit unterm Hakenkreuz?" von Helena Hointza

Anerkennungspreis bei „Erinnerungszeichen“

Seit dem Schuljahr 2018/19 beschäftigt sich das P-Seminar "100 Jahre Freistaat Bayern – 100 Jahre Strukturwandel im Fichtelgebirge und der Frankenpfalz" am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium in Bayreuth mit den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in der Region rund um die Marktgemeinde Weidenberg in den letzten 100 Jahren. Im Rahmen der Forschungen ist auch ein Wandkalender für das Jahr 2020 entstanden, der in „Einst-und-Jetzt“-Bildern einige der großen und kleinen Veränderungen im Ortsbild der Gemeinde Weidenberg zeigt und erläutert. Hierfür hat das P-Seminar nun einen Anerkennungspreis von „Erinnerungszeichen“ erhalten.

Zum Projekt: 100 Jahre Freistaat Bayern – 100 Jahre Strukturwandel im Fichtelgebirge und der Frankenpfalz

Erfolgreiche Pilotprojekt-Arbeit ausgezeichnet

Mit einem großen Erfolg endete die Kooperation der Bavariathek mit dem W-Seminar „Spurensucher vor Ort“ des Donau-Gymnasiums Kelheim. Einer der Teilnehmer, Julian Todt, wurde als einer von sieben Preisträgern mit dem Preis des Bayerischen Clubs für hervorragende Seminararbeiten ausgezeichnet. Der Preis wird alljährlich an besonders gelungene Arbeiten vergeben, die sich mit bayerischer Geschichte, Gegenwart und Kultur befassen.

In seiner Arbeit „Dichtung oder Wahrheit? Die Darstellung des Kriegsendes im Altmühl-Boten im November 1918“ ging Julian Todt der Frage nach, inwiefern die Tageszeitung die Bevölkerung wahrheitsgetreu über den Krieg informierte. Seine Untersuchung ergab, dass sich in den Kriegsberichten des Altmühl-Boten zwar nur selten Falschinformationen finden, der Kriegsverlauf aber oft beschönigt wurde.

Zur Arbeit "Die Darstellung des Kriegsendes 1918 im Altmühl-Boten" von Julian Todt