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Fortbildungen

Fortbildungen für Lehrkräfte im Schuljahr 2019/20

Aufgrund der derzeitigen Lage wegen des Corona-Virus finden im Schuljahr 2019/2020 keine Fortbildungen mehr vor Ort in der Bavariathek statt. Stattdessen kommt das Museum zu Ihnen nach Hause: Entdecken Sie unsere Online-Fortbildung!

Selbstlernkurs „Das Haus der Bayerischen Geschichte. Ein Haus der Zukunft für die Geschichte der Gegenwart“

Unter dem Motto „Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn so besonders macht“ präsentiert die Dauerausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte in Regensburg die Geschichte des modernen Bayern – von 1800 bis in die Gegenwart – und setzt dabei auf Multiperspektivität. Damit die Lehrkräfte die Ausstellung umfassend kennenlernen, werden verschiedene Wege durch die bayerische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts vorgestellt:

  • Bayerns Weg zur Demokratie, der anhand seiner Verfassungen von 1818 – 1919 – 1946 nachvollzogen wird,
  • Familiengeschichten, deren individueller Blick auf die Geschichte dem Besucher durch Bürgerobjekte vermittelt wird, und
  • regionale Eigenheiten, die typisch für Bayern sind und die in den medial aufbereiteten, zum Anfassen und Mitmachen einladenden Kabinetten präsentiert werden.

Diese Fortbildung kann jederzeit unter fibs.alp.dillingen.de  gebucht werden (Lehrgangsnummer  A211-5.5.5/20/98/638).

Fortbildungen für Lehrkräfte im Schuljahr 2020/21

Bildmanipulation und Fake News in Geschichte und Gegenwart

Fotografien sind eine zentrale Quelle des 20. und 21. Jahrhunderts, der oft besondere Glaubwürdigkeit zugeschrieben wird. Gerade deswegen bedürfen sie jedoch einer sorgfältigen Quellenkritik. Die Schüler/-innen gerade darin zu unterstützen und in der Analyse von Fotografien und in der Einschätzung von deren Glaubwürdigkeit zu schulen, ist eines der Ziele in der Bavariathek, dem medienpädagogischen Projektzentrum des Hauses der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Die Schüler/-innen vertiefen in buchbaren Programmen daher nicht nur die Techniken der Quellenanalyse, sondern wenden das erworbene Wissen auch praktisch an, indem sie selbst Fotos inszenieren oder historische bzw. gegenwärtige Fotos bearbeiten.

Im ersten Teil der Fortbildung bekommen die Lehrkräfte einen Einblick in die Arbeit in der Bavariathek in Regensburg und können folgende Programme für Schulklassen selbst erproben, wie z. B: „Die Revolution 1918/19“ und „Trümmerfrauen – ein Mythos?“.

Im zweiten Teil steht die Macht der Bilder im Internetzeitalter im Fokus: Wie arbeiten Influencer/-innen, um ihre Botschaften zu verbreiten? Welche Rollen spielen dabei Algorithmen? Wie agieren extremistische Gruppierungen im Netz, um junge Menschen zu erreichen?

In der Auseinandersetzung mit diesen Fragestellungen stellt die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit auch aktuelle Projekte und Materialien vor, die sich direkt zum Einsatz im Unterricht anbieten.

Diese Fortbildung, die zusammen mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit durchgeführt wird, findet am 6. Oktober 2020 statt (Lehrgangsnummer E578-0/20/5). Sie kann unter fibs.alp.dillingen.de gebucht werden.

 

Tempo, Tempo – die 1920er in Bayern

Die 1920erJahre sind eine kontroverse Dekade des Aufbruchs und Umbruchs, die im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg vom 26. September 2020 bis 7. Februar 2021 mit der Bayern-Ausstellung „Tempo, Tempo – 1920er in Bayern“ in den Blick genommen wird: Die Folgen des Ersten Weltkriegs, die Hyperinflation und die Extremisten von links und rechts belasten die junge Demokratie. Trotzdem ermöglicht wirtschaftlicher Aufschwung einen bescheidenen Wohlstand und zunehmende persönliche Mobilität. Die Zulassungszahlen der Automobile steigen rasant an, neue Tanzstile und Musik prägen die Freizeit, neue Medien den Alltag. Schreibmaschine und Telefon sorgen für neue Arbeitsplätze besonders für Frauen im Büro, der Rundfunk informiert über die Ereignisse der Welt und Staubsauger und Föhn kommen in Gebrauch. Das Tempo der technischen und gesellschaftlichen Entwicklung wird aber auch kritisch gesehen. Thomas Mann macht sich über den Einfluss der Nationalsozialisten berechtigte Sorgen. Der Ruf Münchens als Kulturstadt steht auf dem Spiel. Der Volkssänger Weiß Ferdl befürchtet hingegen: „Wir amerikanisieren uns“.

Ein Fachvortrag zu den 1920er Jahren in Bayern, die Führung durch die Sonderausstellung „Tempo, Tempo – 1920er in Bayern“ in Anbindung an die bayerischen Lehrpläne sowie die Vorstellung passender medienpädagogischer Programme und Projekte zum Thema gewähren den Lehrkräften einen vertieften Einblick für den Unterricht.

Diese Fortbildung findet am 15. Oktober 2020 statt (Lehrgangsnummer E578-0/20/6). Sie kann unter fibs.alp.dillingen.de gebucht werden.