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Fortbildungen

Fortbildungen für Lehrkräfte im Schuljahr 2019/20

Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg – Dauerausstellung und Bavariathek als außerschulische Lernorte

Unter dem Motto „Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn so besonders macht“ präsentiert das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg die Geschichte des modernen Bayern – von 1800 bis in die Gegenwart.

Die Dauerausstellung bietet ein Ge­schichtstheater auf 30 Bühnen und in acht Kulturkabinetten. Erzählt werden – gegliedert nach neun Generationen – prägende Episoden aus der bayerischen Geschichte. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Weg Bayerns zu einer modernen Demokratie. Neben den geschichtlichen Ereignissen widmet sich die Dauerausstellung in den Kulturkabinetten auch Themen, für die Bayern in besonderer Weise steht: Dialekt, Feste, Architektur, Sport, Glaube, Kultur, Heimat und Natur. Spannende Objekte, interaktive Medienstationen und attraktive Mitmachstationen machen die Geschichte des Freistaats erfahrbar.

Im Nachbargebäude des Museums am Donaumarkt befindet sich die Bavariathek, das medienpädagogische Projektzentrum des Hauses der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Flexibel nutzbare Projekt- und Studioräume mit modernster technischer Ausstattung – z. B. Greenscreen, Sprecherkabine und Multitouch-Wand – ermöglichen in 90-minütigen Programmen oder bei mehrtätigen Projekten Arbeiten im Sinne der Medienkompetenz, wie sie in den bayerischen Lehrplänen eingefordert wird. In den Programmen und Projekten entstehen vielfältige Medienprodukte zur bayerischen Geschichte und Kultur, wie z. B. Plakate, Podcasts, Videos, Audioguides und Blogs.

Dauerausstellung und Bavariathek bilden damit für Schülerinnen und Schüler aller Schularten Lernorte der Extraklasse. Die Lehrkräfte lernen die pädagogischen Angebote des Hauses allgemein, zur Dauerausstellung und Bavariathek im Speziellen kennen. In den Führungen durch Dauerausstellung und Bavariathek werden die außerschulischen Lernorte vorgestellt und dabei die Lehrpläne aller Schularten berücksichtigt.

Diese Fortbildung findet am 18. und 23. Juni 2020 statt (Lehrgangsnummern E578-0/20/3 und E578-0/20/4). Sie kann unter fibs.alp.dillingen.de gebucht werden.

 

Das Angebot des Hauses der Bayerischen Geschichte für Schule und Unterricht: Historisches Lernen in der digitalisierten Welt

Der Lehrgang zeigt, wie Medienkompetenz im Unterricht erworben und interaktives und digitales Lernen gefördert werden kann. Die Lehrkräfte erhalten konkrete Tipps, wie sie ihre Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, den Mehrwert digitaler Medien nutzbar zu machen, und wie sie zugleich die Unterrichtsqualität systematisch und nachhaltig steigern können. Digitales Lehren und Lernen wird dabei aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

Als außerschulischer Medienlernort wird die Bavariathek vorgestellt. Schulklassen erlernen hier den kritischen Umgang mit digitalen Werkzeugen. Die eigene Lebenswelt wird dabei reflektiert und zugleich das geschichtliche Wissen vertieft. Schülerinnen und Schüler können im Rahmen von angeleiteten Projekten Apps, virtuelle Ausstellungen oder Videos erstellen. Im Rahmen eines Praxisteils der Fortbildung können die Lehrerinnen und Lehrer selbst die Programme der Bavariathek testen.

Diese Fortbildung, die zusammen mit der  Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen durchgeführt wird, findet vom 13. - 15. Juli 2020 statt (Lehrgangsnummer A211-1.6 /20/98/290). Sie kann unter fibs.alp.dillingen.de gebucht werden.

Fortbildungen für Lehrkräfte im Schuljahr 2020/21

Bildmanipulation und Fake News in Geschichte und Gegenwart

Fotografien sind eine zentrale Quelle des 20. und 21. Jahrhunderts, der oft besondere Glaubwürdigkeit zugeschrieben wird. Gerade deswegen bedürfen sie jedoch einer sorgfältigen Quellenkritik. Die Schüler/-innen gerade darin zu unterstützen und in der Analyse von Fotografien und in der Einschätzung von deren Glaubwürdigkeit zu schulen, ist eines der Ziele in der Bavariathek, dem medienpädagogischen Projektzentrum des Hauses der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Die Schüler/-innen vertiefen in buchbaren Programmen daher nicht nur die Techniken der Quellenanalyse, sondern wenden das erworbene Wissen auch praktisch an, indem sie selbst Fotos inszenieren oder historische bzw. gegenwärtige Fotos bearbeiten.

Im ersten Teil der Fortbildung bekommen die Lehrkräfte einen Einblick in die Arbeit in der Bavariathek in Regensburg und können folgende Programme für Schulklassen selbst erproben, wie z. B: „Die Revolution 1918/19“ und „Trümmerfrauen – ein Mythos?“.

Im zweiten Teil steht die Macht der Bilder im Internetzeitalter im Fokus: Wie arbeiten Influencer/-innen, um ihre Botschaften zu verbreiten? Welche Rollen spielen dabei Algorithmen? Wie agieren extremistische Gruppierungen im Netz, um junge Menschen zu erreichen?

In der Auseinandersetzung mit diesen Fragestellungen stellt die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit auch aktuelle Projekte und Materialien vor, die sich direkt zum Einsatz im Unterricht anbieten.

Diese Fortbildung, die zusammen mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit durchgeführt wird, findet 6. Oktober 2020 statt (Lehrgangsnummer E578-0/20/5). Sie kann unter fibs.alp.dillingen.de gebucht werden.