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Fortbildungen

Fortbildungen für Lehrkräfte im Schuljahr 2020/21

 

Tempo, Tempo – die 1920er in Bayern

Die 1920erJahre sind eine kontroverse Dekade des Aufbruchs und Umbruchs, die im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg vom 26. September 2020 bis 7. Februar 2021 mit der Bayern-Ausstellung „Tempo, Tempo – 1920er in Bayern“ in den Blick genommen wird: Die Folgen des Ersten Weltkriegs, die Hyperinflation und die Extremisten von links und rechts belasten die junge Demokratie. Trotzdem ermöglicht wirtschaftlicher Aufschwung einen bescheidenen Wohlstand und zunehmende persönliche Mobilität. Die Zulassungszahlen der Automobile steigen rasant an, neue Tanzstile und Musik prägen die Freizeit, neue Medien den Alltag. Schreibmaschine und Telefon sorgen für neue Arbeitsplätze besonders für Frauen im Büro, der Rundfunk informiert über die Ereignisse der Welt und Staubsauger und Föhn kommen in Gebrauch. Das Tempo der technischen und gesellschaftlichen Entwicklung wird aber auch kritisch gesehen. Thomas Mann macht sich über den Einfluss der Nationalsozialisten berechtigte Sorgen. Der Ruf Münchens als Kulturstadt steht auf dem Spiel. Der Volkssänger Weiß Ferdl befürchtet hingegen: „Wir amerikanisieren uns“.

Ein Fachvortrag zu den 1920er Jahren in Bayern, die Führung durch die Sonderausstellung „Tempo, Tempo – 1920er in Bayern“ in Anbindung an die bayerischen Lehrpläne sowie die Vorstellung passender medienpädagogischer Programme und Projekte zum Thema gewähren den Lehrkräften einen vertieften Einblick für den Unterricht.

Diese Fortbildung findet am 15. Oktober 2020 statt (Lehrgangsnummer E578-0/20/6). Sie kann unter fibs.alp.dillingen.de gebucht werden.

 

Museumspädagogische Angebote im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg

Das Haus der Bayerischen Geschichte ist für Grund- und Mittelschüler/-innen ein Lernort der Extraklasse. Spannende museumspädagogische Angebote verbinden Schwerpunktführungen in der Dauerausstellung mit einem Aktivpart, bei dem die Teilnehmer/-innen selbst forschen und spielerisch tätig werden können.
Zwei 90-minütigen Programme richten sich speziell an Kinder von der Grundschule bis zur 6. bzw. 7. Klasse. Bei "Es werde Licht! Erfindungen und Entdeckungen aus Bayern" befassen sich die Teilnehmer/-innen mit technischen Innovationen in und aus Bayern zur Zeit der Industrialisierung. Sie lernen einzigartige Originalobjekte, wie Dampfrösser, Kältemaschinen oder Riesenscheinwerfer kennen und werden dann selbst zu Erfindern und Tüftlern, indem sie eine Stadt zum Leuchten bringen. "Bahn frei und Schiff ahoi!" heißt das Angebot zum Thema "Mobilität in Bayern", bei dem zunächst unterschiedliche Fortbewegungsmittel, darunter Eisenbahnen, Fahrräder oder Raketenflugzeuge vorgestellt und im Anschluss spielerisch mit Minirobotern Verkehrswege durch Bayern nachgestellt werden, um die Herausforderungen der Mobilität kennenzulernen.
Ein kurzer Vortrag zu den museums- und medienpädagogischen Angeboten des Hauses, eine differenzierte Führung zu den Schwerpunktthemen in Anbindung an die bayerischen Lehrpläne sowie die Vorstellung der Aktivparts zeigen den Lehrkräften vielfältige pädagogische Anknüpfungspunkte.

Diese Fortbildung findet am 09. Dezember 2020 statt (Lehrgangsnummer E578-0/20/7). Sie kann unter fibs.alp.dillingen.de gebucht werden.

 

Pädagogischer Tag für Lehrerinnen und Lehrer am Buß- und Bettag (Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.)

Am Buß- und Bettag, dem 18. November 2020, laden wir Sie herzlich ein, am Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg Ihren Pädagogischen Tag zu verbringen.

Sie erhalten Einblicke in die Programme und Projekte der Bavariathek, des medienpädagogischen Projektzentrums des Hauses der Bayerischen Geschichte. In den Projekt- und Studioräumen finden Schulklassen optimale Bedingungen für die Arbeit mit digitalen Werkzeugen vor: Die Bavariathek verfügt über zeitgemäße Technik und Infrastruktur, die es erlaubt, die verschiedensten Projektideen umzusetzen: Von Podcasts über Greenscreen-Videos bis zu virtuellen Ausstellungen ist alles möglich. Lernen Sie unser Medienlabor mit Greenscreen und Sprecherkabine kennen und testen Sie mit Unterstützung unserer Mediencoaches unsere 90-minütigen Programme für Schülerinnen und Schüler.

Lernen Sie auch unsere spannenden museumspädagogischen Angebote zu den Themen „Technik“, „Mobilität“ und „Architektur“ kennen, die differenzierte Führungen durch die Dauerausstellung mit einem Aktivpart verbinden, bei dem Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und Schularten selbst forschen und spielerisch tätig werden können.

Führungen durch die Dauerausstellung „Wie Bayern Freistaat wurde…“ sowie durch die Sonderausstellung „Tempo, Tempo – Bayern in den 1920ern“ geben zudem einen Einblick in 200 Jahre bayerische Geschichte. Und wenn Sie noch mehr Lust auf digitale Medien haben, können Sie auch an unserer Tablet-Rallye teilnehmen. Auf der Suche nach den richtigen Antworten erkunden Sie die Dauerausstellung anhand ausgewählter Exponate und recherchieren in den Ausstellungstexten. Speed-Quizzes, Drag&Drop-Kombinationen und andere Aufgabenformen machen den Besuch im Haus der Bayerischen Geschichte zu einem kurzweiligen Erlebnis.

Bei Fragen und für Anmeldungen kontaktieren Sie bitte Dr. Miriam Montag-Erlwein, miriam.montag-erlwein(at)hdbg.bayern.de, Tel.: 0941 - 59851 213

 

Bildmanipulation und Fake News in Geschichte und Gegenwart

Fotografien sind eine zentrale Quelle des 20. und 21. Jahrhunderts, der oft besondere Glaubwürdigkeit zugeschrieben wird. Gerade deswegen bedürfen sie jedoch einer sorgfältigen Quellenkritik. Die Schüler/-innen gerade darin zu unterstützen und in der Analyse von Fotografien und in der Einschätzung von deren Glaubwürdigkeit zu schulen, ist eines der Ziele in der Bavariathek, dem medienpädagogischen Projektzentrum des Hauses der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Die Schüler/-innen vertiefen in buchbaren Programmen daher nicht nur die Techniken der Quellenanalyse, sondern wenden das erworbene Wissen auch praktisch an, indem sie selbst Fotos inszenieren oder historische bzw. gegenwärtige Fotos bearbeiten.

Im ersten Teil der Fortbildung bekommen die Lehrkräfte einen Einblick in die Arbeit in der Bavariathek in Regensburg und können folgende Programme für Schulklassen selbst erproben, wie z. B: „Die Revolution 1918/19“ und „Trümmerfrauen – ein Mythos?“.

Im zweiten Teil steht die Macht der Bilder im Internetzeitalter im Fokus: Wie arbeiten Influencer/-innen, um ihre Botschaften zu verbreiten? Welche Rollen spielen dabei Algorithmen? Wie agieren extremistische Gruppierungen im Netz, um junge Menschen zu erreichen?

In der Auseinandersetzung mit diesen Fragestellungen stellt die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit auch aktuelle Projekte und Materialien vor, die sich direkt zum Einsatz im Unterricht anbieten.

Diese Fortbildung, die zusammen mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit durchgeführt wird, findet am 24. November 2020 statt (Lehrgangsnummer E578-0/20/5). Sie kann unter fibs.alp.dillingen.de gebucht werden.

 

Erklärvideos selbstgemacht – Digitales Lernen in den Fächern Geschichte und Sozialkunde

Der Einsteigerworkshop richtet sich an alle Lehrer/-innen aus den Bereichen Geschichte und Sozialkunde, die gerne Erklärvideos machen möchten, bislang aber darin keine Erfahrung haben. Mit einfachen Mitteln lernen Sie, informative Videos zu erstellen, die Sie auf YouTube, mebis oder anderen Lernplattformen hochladen können.

Anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Bayerischen Verfassung im Jahr 2021 beschäftigt sich die Fortbildung mit der Bayerischen Verfassung von 1946. Der thematische Rundgang durch die Dauerausstellung zu den Verfassungen von 1818, 1919 und 1946 dient als Input-Phase, ein Einführungsvortrag gibt allgemeine Tipps zur Erstellung von Videos, zu Urheberrecht und zum Recht am eigenen Bild. Anschließend erstellt jede(r) Teilnehmer/-in ein Erklärvideo. Recherche- und Bildmaterial sowie die technische Ausstattung werden vom Haus der Bayerischen Geschichte gestellt.

Diese Fortbildung findet am 15. Dezember 2020 statt (Lehrgangsnummer E578-0/20/8). Sie kann unter fibs.alp.dillingen.de gebucht werden.

 

Das Haus der Bayerischen Geschichte – digitale Angebote für Mittelschulklassen

Die Bavariathek ist das medienpädagogische Projektzentrum des Hauses der Bayerischen Geschichte in unmittelbarer Nachbarschaft zum Museum am Regensburger Donaumarkt. In den Projekt- und Studioräumen finden Schulklassen optimale Bedingungen für die Arbeit mit digitalen Werkzeugen vor: Die Bavariathek verfügt über zeitgemäße Technik und Infrastruktur, die es erlaubt, die verschiedensten Projektideen mithilfe ausgebildeter Mediencoaches umzusetzen: Von Podcasts über Greenscreen-Videos bis zu virtuellen Ausstellungen ist alles möglich. Die Lehrkräfte lernen die Bavariathek mit Medienlabor und Seminarräumen mitsamt den Möglichkeiten für die Arbeit mit den Schülern/-innen kennen.

Darüber hinaus bietet die Bavariathek auch 90-minütige Programme an, in denen sich die Schüler/-innen konzentriert und kritisch mit verschiedensten Medien auseinandersetzen. Die Vermittlung historischen Wissens und die Erlangung von Medienkompetenz gehen Hand in Hand. Die Programme sind eng an die Lehrpläne für Mittelschulen angelehnt und orientieren sich in der Durchführung am Arbeiten mit Schulklassen dieser Schulart. Die Teilnehmer/-innen dürfen ein ausgewähltes Programm selbst testen und ausprobieren.

Die Fortbildung sieht zudem eine Führung durch die Dauerausstellung vor. Der außerschulische Lernort mit seinen museumspädagogischen Angeboten wird dabei extra mit Blick auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Mittelschulen vorgestellt.

Diese Fortbildung findet am 23. Februar 2021 statt (Lehrgangsnummer E578-0/21/1). Sie kann unter fibs.alp.dillingen.de gebucht werden.

 

Selbstlernkurs „Das Haus der Bayerischen Geschichte. Ein Haus der Zukunft für die Geschichte der Gegenwart“

Unter dem Motto „Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn so besonders macht“ präsentiert die Dauerausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte in Regensburg die Geschichte des modernen Bayern – von 1800 bis in die Gegenwart – und setzt dabei auf Multiperspektivität. Damit die Lehrkräfte die Ausstellung umfassend kennenlernen, werden verschiedene Wege durch die bayerische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts vorgestellt:

  • Bayerns Weg zur Demokratie, der anhand seiner Verfassungen von 1818 – 1919 – 1946 nachvollzogen wird,
  • Familiengeschichten, deren individueller Blick auf die Geschichte dem Besucher durch Bürgerobjekte vermittelt wird, und
  • regionale Eigenheiten, die typisch für Bayern sind und die in den medial aufbereiteten, zum Anfassen und Mitmachen einladenden Kabinetten präsentiert werden.

Diese Fortbildung kann jederzeit unter fibs.alp.dillingen.de  gebucht werden (Lehrgangsnummer  A211-5.5.5/20/98/638).