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Fortbildungen

Fortbildungen für Lehrkräfte im Schuljahr 2020/21

Bildmanipulation und Fake News in Geschichte und Gegenwart 

Fotografien sind eine zentrale Quelle des 20. und 21. Jahrhunderts, der oft besondere Glaubwürdigkeit zugeschrieben wird. Gerade deswegen bedürfen sie jedoch einer sorgfältigen Quellenkritik. Die Schüler/-innen gerade darin zu unterstützen und in der Analyse von Fotografien und in der Einschätzung von deren Glaubwürdigkeit zu schulen, ist eines der Ziele in der Bavariathek, dem medienpädagogischen Projektzentrum des Hauses der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Die Schüler/-innen vertiefen in buchbaren Programmen daher nicht nur die Techniken der Quellenanalyse, sondern wenden das erworbene Wissen auch praktisch an, indem sie selbst Fotos inszenieren oder historische bzw. gegenwärtige Fotos bearbeiten.

Im ersten Teil der Fortbildung bekommen die Lehrkräfte einen Einblick in die Arbeit in der Bavariathek in Regensburg und können folgende Programme für Schulklassen selbst erproben, wie z. B: „Die Revolution 1918/19“ und „Trümmerfrauen – ein Mythos?“.

Im zweiten Teil steht die Macht der Bilder im Internetzeitalter im Fokus: Wie arbeiten Influencer/-innen, um ihre Botschaften zu verbreiten? Welche Rollen spielen dabei Algorithmen? Wie agieren extremistische Gruppierungen im Netz, um junge Menschen zu erreichen?

In der Auseinandersetzung mit diesen Fragestellungen stellt die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit auch aktuelle Projekte und Materialien vor, die sich direkt zum Einsatz im Unterricht anbieten.

Diese Fortbildung, die zusammen mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit durchgeführt wird, findet am 29. Juni 2021 statt (Lehrgangsnummer E578-0/21/2). Sie kann unter fibs.alp.dillingen.de gebucht werden.

 

Die Bayerische Verfassung von 1946

Unter dem Motto „Wie Bayern Freistaat wurde…“ präsentiert das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg die Geschichte des modernen Bayern – von 1800 bis in die Gegenwart. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Weg Bayerns zu einer modernen Demokratie, der auch Gegenstand der Führung durch die Dauerausstellung mit entsprechenden Exponaten und Medienstationen sein wird. Die Vorstellung passender medienpädagogischer Angebote des Hauses der Bayerischen Geschichte zum Thema zeigen den Lehrkräften außerdem Vertiefungsmöglichkeiten für den Unterricht.

Ein weiterer Schwerpunkt der Fortbildung liegt auf der konkret im Alltag erleb- und erfahrbaren Verfassung. Warum brauchen wir eine Bayerische Verfassung? Wie wirkt sie sich auf das Leben der Bürgerinnen und Bürger aus? Welche Besonderheiten enthält die Bayerische Verfassung? Bei der Beantwortung dieser und ähnlicher Fragestellungen stellt die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit auch aktuelle Projekte und Materialien vor, die sich für den Einsatz im Unterricht eignen.

Diese Fortbildung, die zusammen mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit durchgeführt wird, findet am 7. Juli 2021 statt (Lehrgangsnummer E578-0/21/3). Sie kann unter fibs.alp.dillingen.de gebucht werden.

 

 

Das Angebot des Museums der Bayerischen Geschichte für Schule und Unterricht: Historisches Lernen in der digitalisierten Welt

Die Beschäftigung mit landesgeschichtlichen Themen ist im Geschichtsunterricht von besonderer Bedeutung. Sie ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, die historisch gewachsenen Strukturen bis in ihre Lebenswelt hinein zu verfolgen, und fördert so ihre Bereitschaft, das historische und kulturelle Erbe ihres Heimat- und Lebensraums wertzuschätzen und zu pflegen. Das Haus der Bayerischen Geschichte – Museum in Regensburg bietet den Schülerinnen und Schülern als außerschulischer Lernort die Möglichkeit, auf Spurensuche in der jüngsten bayerischen Geschichte zu gehen.

Der Lehrgang zeigt anhand der museumspädagogischen Möglichkeiten vor Ort, wie Medienkompetenz im Unterricht erworben und interaktives und digitales Lernen gefördert werden kann. Die Lehrkräfte erhalten konkrete Tipps, wie sie ihre Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, den Mehrwert digitaler Medien nutzbar zu machen, und wie sie zugleich die Unterrichtsqualität systematisch und nachhaltig steigern können. Digitales Lehren und Lernen wird dabei aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

Als außerschulischer Medienlernort wird die Bavariathek vorgestellt. Schulklassen erlernen hier den kritischen Umgang mit digitalen Werkzeugen. Die eigene Lebenswelt wird dabei reflektiert und zugleich das geschichtliche Wissen vertieft. Schülerinnen und Schüler können im Rahmen von angeleiteten Projekten Apps, virtuelle Ausstellungen oder Videos erstellen. Im Rahmen eines Praxisteils der Fortbildung können die Lehrerinnen und Lehrer selbst die Programme der Bavariathek testen.

Der Lehrgang findet vom 13. Juli 2021 bis 15. Juli 2021 in der Bavariathek in Regensburg statt und kann unter https://fibs.alp.dillingen.de/ (Lehrgangsnummer A211-1.6/21/100/590A) gebucht werden.

 

Selbstlernkurs „Museum und Bavariathek - Wege durch die Geschichte des Freistaats“

Unter dem Motto "Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn so besonders macht“ präsentiert die Dauerausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte in Regensburg die Geschichte des modernen Bayern von 1800 bis in die Gegenwart . Wie das Museum, so setzt auch der Selbstlernkurs auf Multiperspektivität. Die Auswahl der Museumsobjekte mit ihren Geschichten orientieren sich an den Lehrplänen aller bayerischer Schulen. Vorgestellt wird zudem die Bavariathek, das medienpädagogische Projektzentrum, mit seinen Angeboten für Schulklassen und Recherche.

Diese Fortbildung kann jederzeit unter fibs.alp.dillingen.de  gebucht werden (Lehrgangsnummer  A211-5.5.5/21/100/689).