| Biogramm: |
- Volksschule in Lechbruck und anderen Orten der Umgebung
- Schon als Neunjähriger in der Landwirtschaft tätig, um sich seinen Unterhalt und einen geringen Jahreslohn zu verdienen
- 1915-1919 Lehre als Bauschlosser in Augsburg, parallel dazu Fachschulbesuch und Weiterbildung in Abendkursen
- 1917 Eintritt in den Deutschen Metallarbeiterverband, später Mitglied der IG Chemie Papier Keramik
- 1919 Gesellenprüfung, anschließend kurze Tätigkeit in Augsburg und im November 1920 Eintritt in die Dr.-Alexander- Wacker-Werke (heute Wacker Chemie GmbH) in Burghausen als Schlosser
- 1924 Eintritt in die SPD
- Ortsvorsitzender des Reichsbanners "Schwarz-Rot-Gold"
- 1928 Wahl in den Betriebsrat und zum Betriebsratsvorsitzenden, 1933 Entlassung
- Danach Tätigkeit in einem Schlossereibetrieb in Burghausen
- Nach 1933 mehrmals in Schutzhaft, 20.12.1935-19.04.1937 Internierung im KZ Dachau
- 1945 Wiedereinstellung bei den Wacker-Werken und in der ersten Betriebsratswahl wieder zum Vorsitzenden gewählt
- 1946-1972 Mitglied des Stadtrats in Burghausen (SPD)
- 1946-1948 2. Bürgermeister in Burghausen
- 1946-1982 Mitglied des Kreistags von Altötting
- 1948-1966 1. Bürgermeister in Burghausen
- 1972 Verdienskreuz 1. Klasse
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| GND: |
1017708355
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| Literatur/Quellen: |
- Schmöger, Helga (Bearb.), Der Bayerische Senat. Biographisch-statistisches Handbuch 1947-1997 (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, 10), Düsseldorf 1998, S. 257 f.
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