| Biogramm: |
Gymnasium in Bayreuth Jura-Studium in Erlangen 1855 erstes Staatsexamen 1857 zweites Staatsexamen 15.07.1858-28.10.1859 als „Unterstützer“ von Kitzinger Bürgermeister Förster in dessen Funktion als Rechtsrat tätig 03.12.1859 kommissarischer rechtskundiger Bürgermeister in Kitzingen 01.02.1860-30.11.1881 rechtskundiger Bürgermeister von Kitzingen (Wahl am 20.01.1860 gegen acht Mitbewerber; während der Amtszeit erlangt Kitzingen die Kreisunmittelbarkeit und die Stadterweiterung wird vollzogen; jenseits der Stadtmauern entstehen weitläufige Wohngebiete, neue Straßen, Plätze und Grünanlagen werden angelegt; alte Mauern, Tore und Türme (u.a. Faltertor, Brücken- und Sixtenturm) fallen der Verschönerung des Stadtbilds zum Opfer, die Straßen erhalten ein neues Pflaster; 1865 wird Kitzingens an das Eisenbahnnetz angeschlossen; es entsteht eine jüdische Gemeinde, 1883 wird die prächtige Synagoge fertiggestellt; eine neue Wasserleitung sowie ein Wasser- und Gaswerk entsteht; das höhere Schulwesens zur Verbesserung des Bildungsangebots wird ausgebaut und eine Volksschulbibliothek und ein Spar- und Vorschussvereins auf Genossenschaftsbasis gegründet; 1871 wird die Gewerbeschule im Rosengarten erbaut und 1877 zu einer sechsklassigen Realschule umgebaut) 1869-1871 Mitglied der Kammer der Abgeordneten des Bayerischen Landtags; Austrittsgesuch (berufliche Gründe) vom 08.12.1871 mit Genehmigung vom 14.12.1871 - Nachfolger: Leybach, Johann Michael
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| GND: |
1017793948
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| Literatur/Quellen: |
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