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Schmiedl, Andreas

Geboren: Thierstein (OFr.) , 16.12.1829
Gestorben: Kitzingen , 17.08.1882
Beruf(e)/Ämter: Bürgermeister
Wohnort(e): Kitzingen
Konfession: keine Angabe
Parteizugehörigkeit: Fortschrittspartei (FSP)
Andreas Schmiedl
Fotografie, o.D.
© Stadtarchiv München (Sign. DE-1992-FS-PER-S-0026-01)

Mitgliedschaft im Bayer. Parlament:
  • Kammer der Abgeordneten: 1869-14.12.1871
23. Landtag: 1869 (12. Wahlperiode 1869)
Stimmkreis:
  • Wb.Kitzingen/Ufr
24. Landtag: 1870-1871 (13. Wahlperiode 1869-1875)
Stimmkreis:
  • Wb.Würzburg/Ufr
25. Landtag: 1871-1872 (13. Wahlperiode 1869-1875)
Stimmkreis:
  • Wb.Würzburg/Ufr
26. Landtag: 1873-1875 (13. Wahlperiode 1869-1875)
Stimmkreis:
  • Wb.Würzburg/Ufr
Mandatsunabhängige Funktionen:
Sonstige Funktionen:
  • Bürgermeister

Biogramm:
  • Gymnasium in Bayreuth

  • Jura-Studium in Erlangen

  • 1855 erstes Staatsexamen

  • 1857 zweites Staatsexamen

  • 15.07.1858-28.10.1859 als „Unterstützer“ von Kitzinger Bürgermeister Förster in dessen Funktion als Rechtsrat tätig

  • 03.12.1859 kommissarischer rechtskundiger Bürgermeister in Kitzingen

  • 01.02.1860-30.11.1881 rechtskundiger Bürgermeister von Kitzingen (Wahl am 20.01.1860 gegen acht Mitbewerber; während der Amtszeit erlangt Kitzingen die Kreisunmittelbarkeit und die Stadterweiterung wird vollzogen; jenseits der Stadtmauern entstehen weitläufige Wohngebiete, neue Straßen, Plätze und Grünanlagen werden angelegt; alte Mauern, Tore und Türme (u.a. Faltertor, Brücken- und Sixtenturm) fallen der Verschönerung des Stadtbilds zum Opfer, die Straßen erhalten ein neues Pflaster; 1865 wird Kitzingens an das Eisenbahnnetz angeschlossen; es entsteht eine jüdische Gemeinde, 1883 wird die prächtige Synagoge fertiggestellt; eine neue Wasserleitung sowie ein Wasser- und Gaswerk entsteht; das höhere Schulwesens zur Verbesserung des Bildungsangebots wird ausgebaut und eine Volksschulbibliothek und ein Spar- und Vorschussvereins auf Genossenschaftsbasis gegründet; 1871 wird die Gewerbeschule im Rosengarten erbaut und 1877 zu einer sechsklassigen Realschule umgebaut)

  • 1869-1871 Mitglied der Kammer der Abgeordneten des Bayerischen Landtags; Austrittsgesuch (berufliche Gründe) vom 08.12.1871 mit Genehmigung vom 14.12.1871 - Nachfolger: Leybach, Johann Michael

GND: 1017793948
Literatur/Quellen:

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