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Schüler, Friedrich

Geboren: Bergzabern/Pfz., 19.08.1791
Gestorben: Metz/Lothringen (Frankreich), 26.06.1873
Beruf(e)/Ämter:Jurist
kgl. Rechtsanwalt
Wohnort(e):Zweibrücken/Pfz.
Konfession:keine Angabe
Gruppe:Klasse V
Leider kein
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Mitgliedschaft im Bayer. Parlament:
  • Kammer der Abgeordneten: 1831
  • 1849
Ausschüsse:
  • Ausschuss für die Dankadresse (02.03.1831) Mitglied 3.WP 1831-1836, 5.LT 1831
  • II.Ausschuss für die Steuern (03.03.1831) Sekretär 3.WP 1831-1836, 5.LT 1831
  • VI.Ausschuss für die Prüfung der Anträge der Abgeordneten (08.03.1831) Mitglied 3.WP 1831-1836, 5.LT 1831
  • Ausschuss zur Ausarbeitung einer Geschäftsordnung (14.02.1849) Mitglied 7.WP 1848-1849, 13.LT 1849
  • II.Ausschuss für die Steuern (25.01.1849) Vorsitzender 7.WP 1848-1849, 13.LT 1849
  • VI.Ausschuss für die Prüfung der Anträge der Abgeordneten (26.01.1849) Mitglied 7.WP 1848-1849, 13.LT 1849
5. Landtag: 1831 (3. Wahlperiode 1831-1836) (anzeigen)
Stimmkreis:
  • Rheinkreis/Klasse V
13. Landtag: 1849 (7. Wahlperiode 1848-1849) (anzeigen)
Stimmkreis:
  • Wb.Homburg-Cusel/Pfz
Mandatsunabhängige Funktionen:
Mitgliedschaft in anderen Parlamenten:
  • 1848-1849 Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung

Biogramm:
  • Literat
  • Jurastudium in Straßburg und Göttingen
  • Radikal-demokratisch-republikanisch; 1831 "aktive Opposition"; Führer und Sprecher der radikalsten Gruppe im Landtag 1831, zu der Jordan, Schoppmann, Ritter und Brogino gehörten
  • Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung auf der äußersten Linken
  • Mitglied des Stuttgarter Rumpfparlaments. Nach dem Zusammenbruch des Pfälzer Aufstands erneute Flucht nach Frankreich
  • Anklage als Mitglied der Reichsregentschaft und des pfälzischen Umsturzes
  • Der dermalen Flüchtige wurde durch Urteil des Assisengerichts zu Landau vom 27.08.1833, ferner durch ein Urteil desselben Gerichts vom 29.08.1833, welches ihn zu zehnjähriger Landesverweisung und zum Verlust der politischen und der in Art. 28 des Code penal genannten bürgerlichen Rechte für gleiche Zeit verurteilt, wegen des Verbrechens der erfolglosen Aufreizung der Einwohner des Königreiches Bayern zur Bewaffung gegen die königliche Autorität, zum gewaltsamen Umsturz der kgl. Staatsregierung usw. verurteilt. Rückkehr aus dem Exil erst im März 1848
  • Im Juli 1849 wieder in den Landtag gewählt. Folglich benötigte die bayerische Justiz für die Verhaftung die Genehmigung des Landtags, der diese mit 73: 51 Stimmen bewilligte. Schüler blieb deshalb in Frankreich und erklärte am 19.11.1849 den Kammeraustritt (Nachfolger unbekannt)
  • 1851 in contumaciam zum Tode verurteilt
  • (Leeb, Wahlrecht und Wahlen, zw.Teilband, S. 539, 590, 629, 733, 756, 763, 770f., 779. 781, 792, 794f., 802, 806, 809, 813)
GND: 117130710

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