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Soden, Julius Karl Graf von

Geboren: Ansbach, 04.12.1754
Gestorben: Nürnberg (?), 13.07.1831
Beruf(e)/Ämter:Gutsbesitzer
Wohnort(e):Sassanfarth
Konfession:evangelisch
Gruppe:Klasse I
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Mitgliedschaft im Bayer. Parlament:
  • Kammer der Abgeordneten: 1825-26.11.1828
Ausschüsse:
  • IV.Ausschuss für die Staatsschuldentilgung (05.03.1825) Vorsitzender 2.WP 1825-1831, 3.LT 1825
3. Landtag: 1825 (2. Wahlperiode 1825-1831) (anzeigen)
Stimmkreis:
  • Obermainkreis/Klasse I
4. Landtag: 1827-1828 (2. Wahlperiode 1825-1831) (anzeigen)
Stimmkreis:
  • Obermainkreis/Klasse I

Biogramm:
  • Gutsbesitzer von Sassanfahrt
  • Ab 1771 Jurastudium in Erlangen, Jena und Altdorf
  • 1774 Eintritt in den markgräflich-ansbachischen Justizdienst, Regierungsrat
  • 1781 Kreisgesandter beim Fränkischen Kreis
  • 1792-1796 in preußischen Diensten
  • Anschließend Rückzug auf Gut Sassanfahrt bei Bamberg
  • 1802 Gründung des Theaters in Bamberg ("Fränkische Nationalbühne")
  • 1804 in Würzburg, hier einige Jahre selbst Direktor
  • 1808 Berufung E.T.A. Hoffmanns als Kapellmeister nach Bamberg
  • 1811 Übersiedlung nach Erlangen
  • 1813 Übersiedlung nach Nürnberg
  • Beschäftigung v.a. mit national-ökonomischen Studien; daneben auch Verfasser von über 40 historischen und bürgerlichen Dramen sowie rund 30 Lust- und Schauspielen
  • Gemäßigt liberal; zwar Kontakte zu Closen, aber dennoch konservativ-restaurative Grundhaltung
  • Im Anschluss an den ersten Landtag Verfasser von "Der bayerische Landtag im Jahre 1819"
  • Am 26.11.1828 aus der Kammer entlassen (Krankheit)
  • Nachfolger: Lindenfels, Friedrich, Frhr. von
GND: 118852027
Literatur/Quellen:
  • Patzelt, Hubert, Der Theatergraf und seine Tropfhäuser. Vor 200 Jahren begründete Julius Graf von Soden in Sassanfahrt ein soziales Siedlungsprojekt", in: Fränkischer Sonntag, 36. Jg. Nr. 17, 28.04.1984

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