Sohn eines Kgl. (Ober-)Amtsrichters
1885-1888 Werktagsschule in Deggendorf
1888-1891 Studienanstalt Metten (Lateinschule)
1891-1898 Kgl. humanistisches Gymnasium bei St. Stephan, Augsburg
1898-1902 Juristisches Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität in München
1902 Erste jurist. Staatsprüfung
1902-1906 Rechtspraktikant an Kgl. Bayer. Gerichten
1906 Zweite jurist. Staatsprüfung
01.06.1906 Eintritt in den Staatsdienst im Kgl. Bayer. Staatsministerium der Justiz
22.08.1906 Tätigkeit als Staatsanwalt am Landgericht München
01.02.1908 Wechsel in die Kommunalverwaltung als gewählter Rechtsrat der Stadt Lindau
22.09.1909 Tätigkeit als Regierungsassessor in Memmingen
17.09.1911 Einberufung in das Kgl. Bayer. Staatsministerium des Innern als Regierungsassessor
08.01.1916 Berufung in die Zentral-Einkaufsgesellschaft Berlin (ab Mai 1916 Reichsernährungsamt) auf Ersuchen des Reichsamts des Innern in Berlin
23.12.1917 Zurückberufung nach München als Bezirksamtmann
01.02.1918 Berufung zum Legationsrat im Kgl. Bayer. Staatsministerium des Kgl. Hauses und des Äußeren (Abt. II: Handelsabteilung)
Nov. 1918 Gründungsmitglied der DDP (Deutsche Demokratische Partei)
06.04.1919 Berufung zum ersten Beamten unter Ministerpräsident Johannes Hoffmann nach Bamberg
31.05.1919-02.11.1922 Bayerischer Staatsminister für Handel, Industrie und Gewerbe in den Regierungen Hoffmann, Ritter von Kahr und Graf Lerchenfeld
15.07.1920-14.10.1920 Abgeordneter des Bayerischen Landtags (DDP); ausgetreten am 14.10.1920 wegen der Wahl in den Deutschen Reichstag; Nachfolger: Meierhöfer, Johann
1920-1924 Mitglied des Deutschen Reichstags (DDP)
24.07.1922 Rücktritt als Bayer. Staatsminister
22.11.1922-13.08.1923 durch Berufung Staatssekretär der Reichskanzlei unter Reichskanzler Wilhelm Cuno
30.11.1923-15.01.1925 Reichswirtschaftsminister im Kabinett von Reichskanzler Wilhelm Marx
01.02.1925-10.05.1933 Generalsekretär und 1. Präsidialmitglied des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHT)
10.05.1933 Rücktritt von seinen Ämtern beim DIHT, nach Differenzen mit der neuen nationalsozialistisch-geprägten Führung
ab 1933 Rückzug aus dem öffentlichen Leben
1934-1936 als Rechtsanwalt in Berlin tätig
ab 1936 als Rechtsanwalt in München tätig
1930er/1940er Jahre enge Verbindung zu Otto Geßler und durch Vermittlung des früheren bayerischen Gesandten in Berlin, Franz Sperr, sowie durch Karl Scharnagel Verbindung zu Carl Goerdeler (Hamm wird Goedeler als Wirtschaftsfachmann vorgeschlagen für die Planungen einer Regierung nach der NS-Herrschaft)
02.09.1944 Verhaftung durch die Gestapo in Reit im Winkl
23.09.1944 offizieller Todestag
Auszeichnungen: Ludwig-Kreuz (1916), Bayer. Ludwigs-Medaille in Silber für Industrie, Gewerbe, Landwirtschaft und Handel (1918), Verdienstkreuz für Kriegshilfe, verliehen vom preuß. König (1917), Eisernes Kreuz 2. Kl. (1918), Ehrendoktor der Universität Erlangen (1927), Gedenktafel in Berlin in der Nähe des Reichstags für die von den Nationalsozialisten ermordeten Reichstagsabgeordnete (seit 1992)