| Biogramm: |
Gymnasium in Freising, 1919 Abitur am Ludwigs-Gymnasium in München Jura- und Volkswirtschaftsstudium an der Universität München 1924 1. juristische Staatsprüfung 1925 zum Dr. oec promoviert 1926 2. juristische Staatsprüfung 1927-1929 Mitarbeiter beim Internationalen Arbeitsamt in Genf (Unterorganisation des Völkerbunds), danach sozialpolitische Studien in England, Frankreich und Italien ab 1929 Mitglied der NSDAP 1930 Zulassung als Rechtsanwalt in München 1930 Redaktionsmitglied und Verlagsleiter (Geschäftsführers der Angriffsverlags GmbH) der Gauzeitung der NSDAP in Berlin „Der Angriff“ (gegründet von Joseph Goebbels, seit 1926 Gauleiter der Berliner NSDAP) 1931 Ausschluss aus der NSDAP 1931 als Rechtsanwalt in Berlin tätig vor 1939 als Rechtsberater und Auslandsagent der Nationalsozialisten, vermutlich des Sicherheitsdienstes (SD) tätig (geheime Missionen 1936-1939 wohl im Spanien der Franco-Zeit, danach wohl auch in Abessinien, Brasilien und China) ab 1939 als Auslandsagent des von Heinrich Himmler gegründeten Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) tätig (geheime Missionen nach Kriegsbeginn in Finnland, Schweden und England) ab 1940 zivile Beschäftigung als Beamter im Reichsluftfahrtministerium, zugeordnet dem Luftgaukommando Hamburg 1941 Ernennung zum Regierungsrat a. Kr. (auf Kriegsdauer) und Versetzung zum Luftgaukommando Rostow 1942 Abordnung ins Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete (Abstimmung der wirtschaftlichen Maßnahmen der Heeresgruppe Nord, mit Sitz in Lettland, mit denen der Heeresgruppe Süd) 1944 Ernennung zum Oberfeldintendanten (Oberregierungsrat) 15.04.1945 kurz in US-Kriegsgefangenschaft, verm. in Marienbad (dort Dienststelle „Inspizienten für das ausländisches Personal Ost“) nach 1945 Rückkehr nach München und Tätigkeit als Rechtsanwalt nach 1945 als Rechtsanwalt Kontakte zum und Mitarbeit beim DGB ab 1950 Syndikus Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger in der Gewerkschaft Kunst im DGB-Landesbezirk Bayern 01.08.1957-31.12.1961 Mitglied des Bayerischen Senats als Mitglied des DGB Diss.: Lohnbewegung in bayerischer Landwirtschaft im Laufe eines halben Jahrhundert 1870-1924 (mit einem Rückblick auf die Lohnverhältnisse früherer Zeiten), (maschinenschriftlich); Verbot der Lohnarbeit verheirateter Frauen. Eine Studie über Lohnarbeiterin und Mutter der Familie, München 1929; Wege zur Diktatur. Die kommende Front der Soldaten, Berlin 1931; Schicksal des deutschen Nationalismus, Berlin 1932 (Zitat im Vorwort: „Der Verfasser ist Nationalsozialist“); Soldatengeist, Berlin 1941; Das Ende des Sklavenstaates. Die Gewerkschaften der Zukunft, München 1953; Die Zukunft der Gewerkschaften, Pfullingen 1970
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| GND: |
119367416
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| Literatur/Quellen: |
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