| Biogramm: |
Sohn eines Ziegeleibesitzers/Kleinhändlers 1898-1902 Volksschule 1902-1911 Realgymnasium in München 1911-1913 Lehrerseminar in Pasing (heute Stadtteil von München) zunächst Mitglied des Alldeutschen Verbands 1914-1917 Teilnahme am Ersten Weltkrieg 1917/1918 Studium in Leipzig 1918 erneut Teilnahme am Ersten Weltkrieg seit 1919 Mitglied der KPD 1919/1920 als Lehrer in München tätig 1919-1921 Redakteur der KPD-Zeitung "Neue Zeitung" in München 06.06.1920-06.04.1924 Mitglied des Bayerischen Landtags (bis 1921 KPD, dann USPD, letztlich SPD) 1920/1921 Vorsitzender der KPD-Fraktion im Bayerischen Landtag 1920 Mitglied des KPD-Zentralausschusses 1921 als "Nationalkommunist" aus der KPD ausgeschlossen 1921 zunächst Mitglied der USPD, dann der SPD 1922-1929 Mitarbeiter des Arbeiter-Bildungskartells in München seit 1923 verheiratet 1923-1933 Schriftsteller, u.a. Korrespondent und Mitarbeiter der "Münchener Post", der der Baseler "Nationalzeitung" und der Berliner "Vossischen Zeitung" nach 1933 Berufsverbot und mehrmals in Haft 1934 Schutzhaft im Gefängnis München-Stadelheim 1938 in Schutzhaft seit 1945 erneut in der SPD aktiv Dezember 1945-Mai 1946 Ministerialreferent im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus Juni 1946-November 1948 Ministerialrat im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus (Leiter der Abteilung Volksbildung) 1946/1947 Staatskommissar für Entnazifizierung und Wiederaufnahme des Lehrbetriebs der Universität München November 1948 in den Ruhestand versetzt seit 1953 ständiger Referent der IG Druck und Papier September 1949-September 1953 Mitglied des Deutschen Bundestags (SPD)
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| GND: |
124839622
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| Literatur/Quellen: |
Schröder, Wilhelm Heinz: Sozialdemokratische Parlamentarier in den deutschen Reichs- und Landtagen 1867-1933. Biographien, Chronik, Wahldokumentation. Ein Handbuch, Düsseldorf 1995 (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Bd. 7), S. 470 f. (Nr. 070600). Weber, Hermann / Herbst, Andreas (Hg.): Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945, Berlin 2004, S. 261. http://zhsf.gesis.org/biosop_db/biosop_db.php (04.07.2017).
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