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Graf, Otto

Geboren: Zamdorf b.München , 08.03.1892
Gestorben: München , 01.09.1971
Beruf(e)/Ämter: Schriftsteller
Wohnort(e): München
Konfession: katholisch
Parteizugehörigkeit: Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) (Spartakusbund)
Vereinigte Kommunistische Partei (VKPD) (ab 16.12.1920)
Vereinigte Sozialdemokratische Partei Deutschlands (VSPD) (ab 08.11.1922)

Mitgliedschaft im Bayer. Parlament:
  • Landtag: 1920-1924
Ausschüsse:
  • Ausschuss für Verfassungsfragen (25.11.1921) Mitglied 2.WP 1920-1924
  • Ausschuss für den Staatshaushalt (16.07.1920) Mitglied 2.WP 1920-1924
Weitere Funktionen:
  • KPD: Fraktionsvorsitzender 2. WP 1920-1924
  • Ältestenrat (Landtag): Mitglied 2.WP 1920-1924
Der Landtag 1920-1924 (2. Wahlperiode)
Stimmkreis:
  • Stkr.Berchtesgaden-Laufen,Traunst.-Prien,Rosenh.,Aibling-Miesb.-Tölz-Wolfratsh.-Tegernsee,usw./Obb
Mandatsunabhängige Funktionen:
Mitgliedschaft in anderen Parlamenten:
  • 1949-1953 Mitglied des Deutschen Bundestags

Biogramm:
  • Sohn eines Ziegeleibesitzers/Kleinhändlers

  • 1898-1902 Volksschule

  • 1902-1911 Realgymnasium in München

  • 1911-1913 Lehrerseminar in Pasing (heute Stadtteil von München)

  • zunächst Mitglied des Alldeutschen Verbands

  • 1914-1917 Teilnahme am Ersten Weltkrieg

  • 1917/1918 Studium in Leipzig

  • 1918 erneut Teilnahme am Ersten Weltkrieg

  • seit 1919 Mitglied der KPD

  • 1919/1920 als Lehrer in München tätig

  • 1919-1921 Redakteur der KPD-Zeitung "Neue Zeitung" in München

  • 06.06.1920-06.04.1924 Mitglied des Bayerischen Landtags (bis 1921 KPD, dann USPD, letztlich SPD)

  • 1920/1921 Vorsitzender der KPD-Fraktion im Bayerischen Landtag

  • 1920 Mitglied des KPD-Zentralausschusses

  • 1921 als "Nationalkommunist" aus der KPD ausgeschlossen

  • 1921 zunächst Mitglied der USPD, dann der SPD

  • 1922-1929 Mitarbeiter des Arbeiter-Bildungskartells in München

  • seit 1923 verheiratet

  • 1923-1933 Schriftsteller, u.a. Korrespondent und Mitarbeiter der "Münchener Post", der der Baseler "Nationalzeitung" und der Berliner "Vossischen Zeitung"

  • nach 1933 Berufsverbot und mehrmals in Haft

  • 1934 Schutzhaft im Gefängnis München-Stadelheim

  • 1938 in Schutzhaft

  • seit 1945 erneut in der SPD aktiv

  • Dezember 1945-Mai 1946 Ministerialreferent im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus

  • Juni 1946-November 1948 Ministerialrat im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus (Leiter der Abteilung Volksbildung)

  • 1946/1947 Staatskommissar für Entnazifizierung und Wiederaufnahme des Lehrbetriebs der Universität München

  • November 1948 in den Ruhestand versetzt

  • seit 1953 ständiger Referent der IG Druck und Papier

  • September 1949-September 1953 Mitglied des Deutschen Bundestags (SPD)

GND: 124839622
Literatur/Quellen:
  • Schröder, Wilhelm Heinz: Sozialdemokratische Parlamentarier in den deutschen Reichs- und Landtagen 1867-1933. Biographien, Chronik, Wahldokumentation. Ein Handbuch, Düsseldorf 1995 (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Bd. 7), S. 470 f. (Nr. 070600).

  • Weber, Hermann / Herbst, Andreas (Hg.): Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945, Berlin 2004, S. 261.

  • http://zhsf.gesis.org/biosop_db/biosop_db.php (04.07.2017).

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