| Biogramm: |
- Volksschule und Luitpold-Gymnasium in München, 1899 Abitur
- Medizinstudium an der Universität München, 1904 ärztliche Staatsprüfung
- 1904-1906 kinderfachärztliche Ausbildung in Berlin
- 1906 Niederlassung in München als Arzt (Spezialarzt für Kinderkrankheiten)
- Mitbegründung der Säuglingsfürsorge in München
- 1914-1933 Fürsorgearzt für Säuglinge und Kleinkinder
- 1914-1918 im Ersten Weltkrieg als Stabsarzt in der Heimat und im Felde eingesetzt
- 1919-1933 im Nebenamt städtischer Schularzt
- 1939 Chefarzt des Israelitischen Krankenhauses in München
- Juni 1942-1945 im KZ Theresienstadt interniert
- 1945 Rückkehr nach München
- 1946-1955 Chefarzt des Säuglingskrankenhauses München an der Lachnerstraße
- 1945-1946 Leiter des ärztlichen Bezirksvereins München
- 1945 Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde München
- 26.02.1946-13.06.1946 Mitglied des Beratenden Landesausschusses (Vorparlament)
- 1951 Präsident des Landesverbands der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern
- 1948-1959 Mitvorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
- Publikationen: Diss.: Ein Beitrag zur Laparotomie bei diffuser eitriger Peritonitis, München 1904; Das Israelitische Schwestern- und Krankenheim, in: Lamm, Hans (Hg.), Vergangene Tage. Jüdische Kultur in München, München, 1958, S. 126-129
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| GND: |
129966258
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| Literatur/Quellen: |
- Kock, Peter Jakob, Historische Persönlichkeiten im Bayererischen Senat: Julius Spanier, in: Maximilianeum Jg. 4 (1992), S. 48
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