| Biogramm: |
1919-1928 ungelernter Arbeiter in Reichenhall Anschließend Straßenbahnarbeiter in München Ab 1919 Mitglied der Gewerkschaft Ab 1929 Mitglied der KPD 1933 als Schienenleger in München wegen seiner Parteizugehörigkeit entlassen Anschließend illegal für die KPD tätig Während einer Versammlung festgenommen, jedoch nach kurzer Zeit wieder freigelassen Frühjahr 1934 Emigration in die Schweiz, Aufenthalte in Frankreich, der Sowjetunion und der Tschechoslowakei, mehrmalige illegale Grenzübertritte nach Deutschland 1942 in Basel festgenommen und interniert 1944 Flucht, Rückkehr nach Deutschland, illegaler Aufenthalt und Organisation von Widerstandszellen 1945 führend am Wiederaufbau der KPD in Bayern beteiligt 1945 Mitglied der Münchner Aktionsgemeinschaft SPD-KPD 1945-1946 Staatssekretär im bayerischen Staatsministerium des Innern 1946 Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung 1947 Mitglied des Wirtschaftsrats des Vereinigten Wirtschaftsgebiets (als Schriftführer Präsidiumsmitglied) 1947 Vorsitzender der KPD in Bayern 1947 vergiftet in seiner Garage aufgefunden
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| GND: |
133471829
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| Literatur/Quellen: |
Fait, Barbara/Mintzel, Alf (Hg.), Die CSU 1945-1948. Protokolle und Materialien zur Frühgeschichte der Christlich-Sozialen Union, Bd. 3: Materialien, Biographien, Register, München 1993, S. 1863Weber, Hermann/Herbst, Andreas, Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945, Berlin 2004, S. 201
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