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Schuberth, Johann

Geboren: unbekannt, 1897
Gestorben: unbekannt, 1976
Beruf(e)/Ämter:Staatssekretär
Dipl.-Ingenieur
Konfession:katholisch
Parteizugehörigkeit:Christlich-Soziale Union (CSU)
Leider kein
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Mandatsunabhängige Funktionen:
Kabinettszugehörigkeit:
  • 10.01.1947-31.08.1947 Staatssekretär im Staatsministerium für den Verkehr
Mitgliedschaft in anderen Parlamenten:
  • 1953-1957 Mitglied des Deutschen Bundestags

Biogramm:
  • 1914/1915 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
  • 1915 schwer verwundet, Amputation des linken Beines; Entlassung aus dem Militärdienst
  • Studium des Maschinenbaus und der Elektrotechnik an der TH München
  • 1921 Diplom-Hauptprüfung für Maschinenbau
  • seit 1920 Betriebsingenieur bei der "Deutschen Werke AG" in Dachau und in München
  • 1926 Diplom-Hauptprüfung für Elektrotechnik
  • 1926-1927 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Telegraphentechnischen Reichsamt München
  • seit 1927 Referendar bei der Reichspostdirektion Dortmund
  • 1930-1931 Mitglied des Zentrums
  • 1931 Postassessor bei der Reichspostdirektion Karlsruhe
  • 1933 Beförderung zum Postrat
  • 1933 Lehrauftrag für Hochfrequenztechnik am Staatstechnikum Karlsruhe
  • 1934-1937 Strafversetzung an das Reichspostzentralamt Berlin
  • 1937-1943 Postrat bei der Reichspostdirektion Landshut
  • seit 1943 Postrat bei der Reichspostdirektion München
  • Mitte 1945 Ernennung zum stellv. Präsidenten und Personalreferenten der Oberpostdirektion München durch die US-Militärregierung
  • 01.10.1945 Ernennung zum Präsidenten der Oberpostdirektion Regensburg durch die US-Militärregierung
  • CSU-Mitglied
  • 1947 Mitglied des Landesvorstands der CSU
  • 10.01.1947-25.08.1947 Staatssekretär für das Post- und Fernmeldewesen im Bayerischen Staatsministerium für den Verkehr
  • 01.05.1947 zum Präsidenten der Oberpostdirektion München berufen
  • seit 24.04.1947 zunächst Beauftragter der Verwaltung für das Post- und Fernmeldewesen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets
  • 26.08.1947-19.09.1949 Direktor der Verwaltung für das Post- und Fernmeldewesen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets
  • 1949-1952 Mitglied des Landesvorstands der CSU
  • 1949-1953 Bundesminister für das Postwesen
  • 1951 Ehrendoktor der TH München
  • 1953-1957 Mitglied des Deutschen Bundestags (CSU)
  • seit 1953 Vorsitzender des Vereins Deutscher Ingenieure
GND: 134244311
Literatur/Quellen:
  • Balcar, Jaromír / Schlemmer, Thomas (Hg.): An der Spitze der CSU. Die Führungsgremien der Christlich-Sozialen Union 1946 bis 1955, München 2007 (= Darstellungen zur Zeitgeschichte. Hg. vom Institut für Zeitgeschichte, Bd. 68), S. 622.
  • Die Protokolle des Bayerischen Ministerrats 1945-1954, Bd. 3: Das Kabinett Ehard I, S. LXXII.

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