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Kobell, Max Ritter von

Geboren: München, 24.05.1806
Gestorben: Weilheim, 17.02.1859
Beruf(e)/Ämter:kgl. Forstmeister
Wohnort(e):Burglengenfeld
Konfession:katholisch

Max Ritter von Kobell, Gemälde Öl auf Leinwand, Künstler verm. Wilhelm von Kobell, um 1840
© Privatbesitz

Mitgliedschaft im Bayer. Parlament:
  • Kammer der Abgeordneten: 1849
13. Landtag: 1849 (7. Wahlperiode 1848-1849) (anzeigen)
Stimmkreis:
  • Wb.Regensburg/Opf/R

Biogramm:
  • einer rheinländischen Familie entstammend

  • Sohn des kgl. Sekretärs Franz von Kobell (1779–1850)

  • Gymnasium in München

  • kgl. Forstschule in Aschaffenburg

  • kgl. Forstaktuar in Reichenhall

  • 1829 kgl. Forstaktuar in Tegernsee

  • 1835 kgl. Revierförster in Ergoldsbach

  • 1840 Forst- und Trift-Inspekteur in Passau

  • 1846 kgl. Revierförster in Burglengenfeld

  • 1849 Mitglied der Kammer der Abgeordneten des Bayerischen Landtags

  • 1850 kgl. Revierförster in Haag

  • 1853 1. Forstmeister des neuerrichteten kgl. Forstamtes Weilheim

  • Sterbematrikel 1857-1887, 1858/1859, Nr. 25: "Er war ein schöner kräftig gebauter Mann, besaß Achtung vor der Religion u. ihren Dienern, bewies seine Religiosität, durch fleissige Anwohnung des Gottesdienstes, und besaß bei etwas anscheinend rauher Außenseite, ein gefühlvolles Herz, weßhalb sich auch hilfsbedürftige gerne an ihn wendeten, und Erhörung fanden, was bei seinem grossen Vermögen, c. 100,000 Fl. leicht geschehen konnte. Stolz war ihm gänzlich fremd. Seine Ite Gemahlin war Maria v. Stein auf Rechtenstein, einem uralten schwäbischen Adel entsprossen, im J. 1840 vermählte er sich mit der kgl. Landrichters Wittwe Maria Hilger, einer stattlichen Dame, die bei grosser körperl. Schönheit, noch den hohen Werth einer edlen Seele besaß, u sehr viel Gutes, besonders den Armen erwies."

GND: 139138404
Literatur/Quellen:
  • Archiv der Katholischen Stadtpfarrei Mariae Himmelfahrt, Weilheim i.OB, Matrikelbücher, Sterbematrikel 1857-1887, 1858/1859, Nr. 25

  • freundliche Hinweise Stadtarchiv Weilheim i.OB., Stadtarchivar Joachim Heberlein

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