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Dietrich Eckart

Antisemitischer Publizist und ideologischer Wegbereiter Hitlers

Dietrich Eckart scheitert zunächst mit dem Versuch, sich als Schriftsteller in Berlin zu etablieren. Ab 1915 wird er in München als Verfasser völkisch-antisemitischer Schriften bekannt. Besonders das Hetzblatt Auf gut deutsch. Wochenschrift für Ordnung und Recht erregt Aufmerksamkeit. 

Als er im Herbst 1919 Hitler kennenlernt, ist er von dessen Redetalent beeindruckt. Er wird sein väterlicher Freund und Mentor und öffnet ihm Türen zur höheren Gesellschaft. 

1920 drängt er auf den Erwerb des Völkischen Beobachters durch die NSDAP und bürgt dabei mit seinem Privatvermögen. Als Chefredakteur dieser offiziellen NS-Propagandazeitung prägt Eckart Begriffe und Parolen wie „Führer“ oder „Drittes Reich“.

Biogramm

1913Umzug nach München
1915Gründung des Hoheneichen-Verlags, in dem ab 1918 die Zeitschrift Auf gut deutsch erscheint
1921Chefredakteur des Völkischen Beobachters
1923  

Anklage vor dem Reichsgericht in Leipzig wegen Beleidigung des sozialdemokratischen Reichspräsidenten Friedrich Ebert und Flucht vor dem Prozess auf den Obersalzberg. Dort besucht ihn Hitler und lernt so den Obersalzberg kennen.

Keine direkte Beteiligung am Hitler-Putsch; dennoch Verhaftung, aufgrund des schlechten Gesundheitszustands aber nach kurzer Zeit wieder entlassen

Am 26. Dezember Tod nach Herzinfarkt

In der Folgezeit Verklärung zum frühen Wegbereiter der völkischen Bewegung durch die NS-Propaganda